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Mein Konzert Blog

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Hier nun mein Versuch als Konzertkritiker. Da ich glaube das ich ein Konzert nur kurz danach beurteilen kann, möchte ich diese Rubrik auch mit dem großartigen Fish beginnen. Alle anderen von mir in der Vergangenheit besuchten Gigs sind schon zu weit entfernt.
Ich glaube das sich diese Seite schnell mit Inhalt füllen wird, denn meine Freunde und ich haben uns noch viel vorgenommen. Wir sind schon gespannt auf das nächste Konzerthighlight ...


Mein persönlicher Konzertbericht:

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Die Location

Diesmal führte mich mein Konzertbesuch in das legendäre ALADIN nach Bremen. Sehr gut und schnell mit dem PKW zu erreichen, aber man sollte für die Parkplatzsuche etwas Zeit und Fussweg einplanen!
Das ALADIN, unschlagbar kultig und urgemütlich mit vielen Möglichkeiten einen ansprechenden Platz einzunehmen. Sitzen, Balkon oder ein klassischer Stehplatz auf der Tanzfläche. Vor der Bühne hat man bei "normaler" Körpergrösse ein gutes Sichtfeld und kann dort die gute Akkustik geniessen. Nicht zu laut, aber passend für ein Rockkonzert mit kräftigem Schlagzeug, klaren Stimmen und Gitarrenriffs.
Neben sehr gutem Thekenangebot werden hier auch Pommes und Currywurst angeboten, spitze! Die Getränkepreise entsprechen übrigens den gängigen Preisen in einer Discothek.

Das Event

Das Konzert fand Donnerstagabend statt und war für 20 Uhr angesetzt. Überraschend für mich war der Auftritt einer Vorgruppe mit dem Namen "Redschool", denn ich hatte dieses seit längerm nicht mehr erlebt. Nachteil, MAGNUM begannen erst nach 21 Uhr und somit wurde es dann doch relativ spät für mich.
Das hatte aber zum Glück keinen negativen Einfluss auf einen tollen Konzertabend, denn man merkte der Band mit der Stammbesetzung Bob Catley und Song­writer/Gitarrist Tony Clarkin die Lebenserfahrung nicht an. Frontmann Catley begann für mich etwas unsicher, aber fand schnell zu seiner Bestform und man erinnerte sich dann an seine bekannte Stimme der 80er Jahre.
Neben Stücken aus dem aktuellen Album "Lost On The Road To Eternity" u. a. mit der Single "Without Love", gab es natürlich auch Klassiker wie "Vigilante" und "Crazy Old Mothers" auf die Ohren!
Neben ihrem gewohnten Melodic-Rock gaben die Altrocker auch kräftig Gas und zeigten das sie immer noch Bühnenpräsenz besitzen.

 
Derek William Dick, Fish
MAGNUM Homepage
MAGNUM

05.04.2018 Bremen
ALADIN

Bewertungen:

Anreise:
Location:
Akustik:
Konzert:
Setliste Hamburg 04.04. (indentsch): setlist.fm


Mein persönlicher Konzertbericht:

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Die Location

Zum ersten Mal in Hamburg, im "Mehr!" Theater am Grossmarkt. Die Hinfahrt verlief zügig und das Ziel war schnell und gut zu erreichen. Parkplätze stehen ab offiziellem Einlass ausreichend gegen eine Parkgebühr zur Verfügung.
Der Konzertsaal befindet sich in einer umgebauten Markthalle und macht einen tollen Eindruck. Thekenbereiche auf der linken und rechten Seite sind gut zu erreichen, die Getränkepreise sind moderat und akzeptabel.
Mit der Akkustik hatten wir weniger Glück, wir hatten den Eindruck das das Konzert streckenweise doch zu laut war. Das lag wohl daran das sich unsere Sitzplätze unter dem Oberrang in der letzten Reihe befanden und der Schall wohl dort mit voller Wucht auftraf, sich wie in einem Trichter verhielt. So konnten wir leider nicht so viel von der Konzertakkustik und dem Surrounderlebnis geniessen. Ich würde daher beim nächsten Mal eher Plätze im Parkett bevorzugen. Übrigens war der komplette Saal bestuhlt!
Nach dem Konzert waren wir von der tollen Verkehrsführung auf dem Gelände überrascht, Kompliment an das Personal!

Das Konzert

KonzertfotoDie Erwartungen und vor allem meine Vorfreude waren gross. Ich habe Wilson in den letzten zwei Jahren entdeckt und seine Musik lieben gelernt!
Leider , aber auch verständlich, war Ninet Tajeb nicht mit auf der Bühne, konnte aber per Videoprojektion bewundert werden. Die Leinwände im rückwärtigen Bereich und vor der Bühne (transparenter Stoff) sorgten zusätzlich immer wieder nochmal für ein spezielles Konzerterlebnis, so wurde bei "Pariah" ein fantastischer 3D-Effekt erzeugt!
Dieses Konzert war das zweite in Hamburg und ebenfalls ausverkauft, Die Setliste unterschied sich zum Vorabend und so hätte man als "Hardcorefan" wohl beide Konzerte sehen müssen um ein Gesamtwerk von ca. sechs Stunden erleben zu dürfen. Die zweiteilige Show wurde von einer 20 Minütigen Pause unterbrochen und bot viele Highlights in denen Wilson sein grossartiges Talent und seine Spielfreude an diversen Instrumenten bewies.
Ein Höhepunkt war sicherlich der popige Titel "Permanating" aus dem aktuellen Album "To The Bone" zu dem Wilson das Publikum zum tanzen aufforderte! Wie zum Trotz erzählte er von seinem Faible für Popmusik. "All die grossen Künstler, die Beatles, Prince, Talk Talk, Abba, David Bowie, sie alle sind Popmusik!" und konnte sich auch nicht einen kräftigen Seitenhieb in Richtung aktueller Popkultur verkneifen (z.B. Justin Bieber)!
Die Setliste bestand nicht nur aus dem aktuellen Album, sondern bot auch grosse Klassiker wie z.B. "The Sound Of Muzak" und "The Raven That Refused To Sing".
Steven Wilson, mal ruhig melodisch, mal wild und heavy, so wie Prog sein muss! Leider in "unserer Ecke" manchmal etwas zu laut, schade. Dennoch, ich bin froh dabei gewesen zu sein!

Derek William Dick, Fish
Steven Wilson
Steven Wilson
To The Bone


21.02.2018 Hamburg

Bewertungen:

Anreise:
Location:
Akustik:
Konzert:
Setliste: setlist.fm
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